Frankfurter Buchmesse 2016 – Meine Eindrücke

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Das war sie also wieder: Die Frankfurter Buchmesse 2016.

Und dieses Mal habe ich mir die volle Dröhnung gegeben: Von Mittwoch bis Sonntag war ich da. Als Vertreter der Journalistenstandes mit eigenem Podcast und Blog mitsamt Presseausweis wurde mir das Leben ein wenig einfacher gemacht:

Kostenloses Parken, Zutritt zum Pressecenter mit starkem WLan, Wasserspender und hessischen Äpfeln sind schon einige Annehmlichkeiten, die ich gerne genieße. Den ganzen Tag im Messegetümmel würden wahrscheinlich meine Nerven nicht mehr mitmachen. Ich bin ja schließlich nicht mehr der jüngste hier!

Auch der Stand des Selfpublisherverbandes trug zu meiner ausgelassenen Stimmung bei. Meine durch die ganze Sozialisation nie verloren gegangene Neugier brachte mich in Kontakt mit Autorinnen und Autoren ganz unterschiedlicher Genres und die plauderten gerne aus dem Nähkästchen. So ganz ungezwungen einfach mal persönlich nachzufragen und aus den unterschiedlichen Erfahrungen lernen zu können, das mag ich einfach. Das war sehr schön und angenehm auf der Buchmesse.

Anregend auch der Besuch beim Autorensofa. Ist gewiss nicht mein Genre, aber wie hier Leserinnen und Autoren miteinander agieren, wie viele handgemachte Goodie-Bags verteilt wurden und wo überall die Autorin unterschrieben durfte, das ist schon beeindruckend. Hier kennen die Autorinnen ihre Leserinnen ganz genau und gehen gerne auf deren Wünsche ein. Ich merke immer wieder: Online ist halt nicht alles!

Ich gestehe: Die meisten Diskussionsrunden haben mich gelangweilt. Das lag sicher auch an mir, nein, das lag ausschließlich an mir. Die meisten Themen sind mir mittlerweile gut vertraut und so gab es wenig neues für mich. Außer natürlich das Thema “Podcasten für Autoren”: Donnerwetter, das ist doch mal was ganz anderes. Ein Micro habe ich auch noch rumliegen, sollte ich doch mal ausprobieren.

Ein weiteres Thema: Gedruckte Bücher auf Totholz. Noch immer dominieren anfassbare Bücher und es spricht wenig dafür, dass sich dies so schnell ändern wird. Nach wie vor ist der E-Book-Markt klein im Verhältnis zu den gedruckten Büchern. Man kann das auch so sehen: Da ist noch ein wachsender Markt für E-Books. Ich sehe eher den Gedrucktbuch-Markt wachsen. Aber warten wir ab!

Erstaunt war ich auch bei Amazon: Immer proppenvoll bei den Vorträgen. Egal, ob KDP oder CreateSpace erklärt wurde oder erfolgreiche Autoren ihr Erfolgsrezept zu erklären versuchten, überwiegend saßen interessierte und unerfahrene Menschen auf den Hockern und staunten.

Da gibt es doch noch viele Menschen, die durch Selfpublishing ihre Bücher veröffentlichen wollen. Sehr schön!

Am Samstag und Sonntag war es extrem voll. Aber: Hey, das sind alles Leserinnen und Leser. Vielleicht sogar von unseren Büchern.

Hier noch ein paar Impressionen von mir:

Hier meine Eindrücke von der Buchmesse 2016:

 

Und natürlich habe ich mich wieder an einem “Donut-Selfie” probiert:

Mein cooles Donut-Selfie!

 

So, ich freue mich schon auf 2017!

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